Kulturelle Übersetzung_ Erste Recherche

Bei meiner Recherche war Ich bis jetzt fast nur auf die Beispielsuche fokussiert. Gleichzeitig habe Ich versucht, die passende Literatur für die Begriffe zu finden. Da meine Arbeit eher um die Analyse von Beispielen geht, war es notwendig, für meine Arbeit anwendbare Beispiele zu finden.

Zuerst habe Ich versucht, vor Ort die Bücher zu finden und im Comicladen „X für U“ habe Ich zwei Bücher gefunden, die vom Koreanischen ins Deutsche übersetzt wurden. Sie sind zwar nicht mehr in der koreanischen Version zu kaufen aber Ich konnte sie auf einer koreanischen Webseite als Onlinebuch erwerben. Darüber hinaus habe Ich drei große Comicläden in Frankfurt besucht, wo ich noch einige weitere Beispiele gefunden habe. In einem Laden gab es von Lesern abgegebenen Manhwas auf Koreanisch, von welchen ich von einem auch die deutsche Version erwerben konnte.

Ich habe weiter nach bekannten Autoren gesucht, deren Comics schon in andere Sprachen übersetzt wurden. Bei der Suche ist mir aufgefallen, dass alle deutschen Versionen von TOKYOPOP hergestellt wurden. Auf der TOKYOPOP Homepage konnte Ich einen umfassenden Überblick bekommen, welche Bücher ins Deutsche übersetzt worden sind. Als nächstes habe Ich bei berühmten Internetbuchhandlungen versucht, gebrauchte Comics zu finden. Die Suche war sehr  aufwendig, weil ich immer beide Versionen benötige.

Bei dem Begriff „Lautmalerei bzw Klangmalerei oder Onomatopöien…“ musste Ich mich hauptsächlich mit Phonetik beschäftigen und bin dadurch in der Bibliothek des deutschen Seminars auf folgende passende Bücher gestoßen:

  1. Havlik Ernst: Lexikon der Onomatopöien. Die Lautimitierenden Wörter im Comic, Frankfurt am Main 1981

Dieses Buch verschafft mir einen guten Überblick zum Begriff der Lautmalerei. In diesem Buch wird betrachtet, wie ein solcher nachgeahmter Laut mit Hilfe der Schrift auszudrücken ist. Der Autor schreibt, es gibt weitergehende phonetische Übereinstimmungen in den verschiedenen Sprachen, obwohl sich natürlich sprachlich bedingte Unterschiede in der Schreibweise gleichlautender Ausdrücke ergeben. Hier bin Ich gespannt, inwiefern die Onpos in meinen Beispielen übereinstimmen oder abweichen werden. Nach der allgemeinen Erklärung kommt der Lexikon-Teil, in welchem Lautmalereien mit den jeweiligen Bedeutungen alphabetisch aufgelistet sind. Dieser Teil ist sehr hilfreich bei meiner Analyse der deutschen Version.

2. Michael Groß: Linguistische Problematisierung des Onomatopoetischen, Hamburg 1988

Ein Kapitel des Buches handelt spezifisch vom Problem der Lautmalereidarstellung in Comics. Dieses Buch verhilft mir zu einer neuen Sichtweise.

Bei dem Begriff „kulturelle Übersetzung“ kann Ich Literatur von dem vorherigen Semester verwenden, vor allem vom Seminar „kulturelle Übersetzung im Musikformat“. Diese Unterlagen sind eher auf die akustische Perspektive beschränkt, aber können zum Teil hilfreich sein.

Im Bezug auf Mangas an sich konnte Ich in der Bibliothek ein paar Bücher finden, aber meistens sind die Bücher in der Padagogischen Hochschule gelagert.

Ich setze meine Suche nach Beispielen fort. Vor allem für den Begriff „kulturelle Übersetzung“ benötige Ich mehr Literatur. Bei der Suche nach dem Begriff habe ich mir von der Datenbank mehr erwartet.

Zusätzlich möchte Ich noch folgende Idee einer Fragestellung in meine Arbeit behandeln: Inwiefern werden die ins Bild integrierten Wörter aus der ästhetischen Perspektive betrachtet? Diese neue Gestaltung der Wörter öffnet neue ästhetische Spielräume. Ich muss allerdings meine Fragestellungen enger führen. Weiterhin sollte ich die gefundene Literatur nach Relevantem aussieben und das Benötigte festlegen. Da ich koreanische Comics analysiere, versuche Ich auch koreanische Literatur zu finden.

 

 

Ein Gedanke zu „Kulturelle Übersetzung_ Erste Recherche

  1. Daria Heutz-Della Vite

    Dir ist ja bereits aufgefallen das der Großteil der in Deutschland Veröffentlichten Mangas/Manhwas von TOKYOPOP veröffentlich wurde. Soviel dazu, neben TOKYOPOP gibt es noch ein oder zwei andere Verlage die für ihre Auswahl bekannt sind. Dabei sind vorallem PLANET MANGA und CARLSEN MANGAS zu nennen, jedoch ist meines Wissens nach tatsächlich TOKYOPOP der Verlag mit den meisten ‚Comics‘ die nicht aus Japan kommen, also wohl dem was du suchst.

    Ansonsten bin ich schon sehr auf dein Ergebniss gespannt.

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